Me in ‘National Geographic’

Joking :-P

The filter script in The Gimp is called ‘National Geographic’, and I used that after simulating a film camera loaded with Kodak Tri-X and with a red filter in front of the lens. The rest was just my usual 2 layer lighting setup, and I used my 40-150mm kit zoom on the E-520 for this:

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Thanks for viewing anyway, even if it was for that headline only ;-)

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3 Responses to Me in ‘National Geographic’

  1. Thorsten Wieszniewski says:

    Hallo Wolfgang,

    Sowohl die Bilder vom Sonntag (Tabletop mit dem Panasonic 20 mm) als auch die von heute (gestern abend) – Zuleykhas Apfel und das ansonsten wirklich schöne National Geographic Photo – haben in voller Auflösung bei Flickr betrachtet nicht mehr die letzte, alles überragende Schärfe, so wie viele Deiner Bilder mit dem 50 mm Makro sie zeigen. Ich habe jetzt drei Hypothesen:

    erste Hypothese: zumindest das 20 mm Panasonic müsste das Potential haben voll auf Augenhöhe mit dem Makro mitzuspielen. Es wird seine beste Leistung aber bestimmt bei kleineren Abbildungsmaßstäben bringen (Richtung 1: Unendlich) während das Makro natürlich perfekte Leistungen bei Abbildungsmaßstäben um 1 : 20 oder 1 : 10 bringen dürfte (ich erinnere mich da an die Datenblätter der Firma Zeiss, die die Optimierung von Makroobjektiven auf etwa 1: 10 (Kleinbild) belegen) und deshalb so unvergleichlich geile Bilder bei echten Nahaufnahmen zaubert (Du hattest da z. b. mal eines von Tuna, das war schon beängstigend scharf).

    zweite Hypothese:
    Der interne Bildstabilisator wurde bei den Stativaufnahmen nicht ausgeschaltet und hat mitgemischt, obwohl er es nicht durfte

    Dritte Hypothese:

    Du bist bei der Veränderung der internen Schärfung (Schärfung jetzt auf -1 bei Dir) geblieben, die Du letzte Woche mal ausprobiert hast.

    Dann schnell wieder zurüchk auf Werkseinstellung (Schärfung +/- 0), damit es endlich wieder “knackt”

    Fand die Bilder natürlich trotzdem gut. Toll das der Apfel mit 30 sekunden so gelungen ist. Hatte noch nie mit so langen Zeiten experimentiert. War wohl recht finster im Raum. Hatte nicht wenigstens der Computerbildschirm sein Licht gespendet?

    Beste Grüsse,

    Thorsten

    • wjl says:

      Hi Thorsten,

      danke zunächst für den netten Kommentar! Nun aber zu Deinen einzelnen Punkten:

      “erste Hypothese: zumindest das 20 mm Panasonic müsste das Potential haben voll auf Augenhöhe mit dem Makro mitzuspielen. Es wird seine beste Leistung aber bestimmt bei kleineren Abbildungsmaßstäben bringen (Richtung 1: Unendlich) während das Makro natürlich perfekte Leistungen bei Abbildungsmaßstäben um 1 : 20 oder 1 : 10 bringen dürfte (ich erinnere mich da an die Datenblätter der Firma Zeiss, die die Optimierung von Makroobjektiven auf etwa 1: 10 (Kleinbild) belegen) und deshalb so unvergleichlich geile Bilder bei echten Nahaufnahmen zaubert (Du hattest da z. b. mal eines von Tuna, das war schon beängstigend scharf).”

      Naja das 20er Panny ist fast so gut (was die Schärfe angeht) wie das ZD 50 Macro – siehe hierzu die Graphen von SLRgear.com:

      http://www.slrgear.com/reviews/zproducts/panasonic20f17/tloader.htm (in der Mitte am besten bei f=2.0) und
      http://www.slrgear.com/reviews/zproducts/olympus50f2/tloader.htm (bei f=4.0 quasi überall Spitze)

      Geschlagen werde beide – und zwar deutlich – vom PanaLeica 1:1.4/25mm. Guck mal dessen Graphen bei f=4.0, das ist Weltklasse:

      http://www.slrgear.com/reviews/zproducts/leica25f14dg/tloader.htm

      Aber gut sind sie alle, da hast Du Recht. Und was die Optimierung auf verschiedene Entfernungen angeht, da stimme ich ebenfalls mit Dir überein. Das Makro ist zudem mehr auf eine plane Schärfeebene getrimmt; andere Objektive bauen ja in Wirklichkeit statt einer Schärfeebene eher eine Schärfehalbkugel auf.

      “zweite Hypothese:
      Der interne Bildstabilisator wurde bei den Stativaufnahmen nicht ausgeschaltet und hat mitgemischt, obwohl er es nicht durfte”

      Richtig erkannt. Den vergesse ich so gut wie immer abzuschalten. Die Tabletops waren aber alle handgehalten, wie die meisten meiner Blitzaufnahmen. Und bei dem NatGeo-Selbstportrait war mir klar, daß das Kit-Zoom nicht die Schärfe hat wie das Makro; hier wollte ich aber mal 40mm haben, beziehungsweise knapp 100mm beim Apfel(rest).

      “Dritte Hypothese:

      Du bist bei der Veränderung der internen Schärfung (Schärfung jetzt auf -1 bei Dir) geblieben, die Du letzte Woche mal ausprobiert hast.

      Dann schnell wieder zurüchk auf Werkseinstellung (Schärfung +/- 0), damit es endlich wieder “knackt””

      Stimmt ebenfalls – oder vielleicht hatte ich sie sogar zwischenzeitlich mal auf -2 gedreht. Irgendwann stell ich das vielleicht auch wieder zurück, mal sehen. Die E-520 hab ich nach vielen Versuchen (im Plus-Bereich) auch wieder auf normal; ich muß mir halt endlich mal verschiedene Schärfungspresets für die beiden in RawTherapee machen. Für die E-M5 gilt übrigens in verschärfter Form dasselbe wie für die E-PL1: mit meinem Standardworkflow bekommt man überschärfte Bilder. Ausprobiert mit dem StudioSetup-Rawfile von DPReview (welches ansonsten schon sehr beeindruckend ist, die Auflösung ist tatsächlich nochmal eine Ecke besser als bei den Pens).

      Vielleicht ist RLDeconvolution ja auch zu kompliziert für mich? Mit einer simplen Unschärfemaske kann man jedenfalls viel weniger verkehrt machen ;-)

      “War wohl recht finster im Raum. Hatte nicht wenigstens der Computerbildschirm sein Licht gespendet?”

      Kann er nicht um die Ecke beziehungsweise durch den kleinen Wandvorsprung, hinter dem er sich – vom Apfel aus gesehen – versteckt…

      • Thorsten Wieszniewski says:

        hossa, danke für die ausführlichen Antworten – habe ich gut spekuliert (!) ….. und ich befürchtete schon, meine Augen seien zermatscht ;-)

        By the way: Witzig ist ja auch, dass bei der OM-D E-M5 das neue Setobjektiv mit seiner miesen Lichtstärke 12-50 mm 1: 3.5-6.3 auf einmal sehr gut funktioniert, auch messtechnisch! (Quelle: digitalkamera.de vor ein paar Tagen). Ich wunderte mich schon über die miese Lichtstärke und die Klobigkeit und die mäßige Performance.

        Es ist eben ein sehr sehr kompliziertes Zusammenspiel zwischen Objektiven, Kameras und Presets (Kamera und Bildbearbeitungpresets) …. Die 520 scheint das 50mm Makro schier zu lieben und die E-Pl 1 das Panasonic 20 mm bei normalen Entfernungen…….

        Meine neueste Erkenntnis: Ich hab Dir ja mal geschrieben, dass ich gerne absichtlich im falschen Arbeitsraum (adobe RGB) fotografiere um die Farben etwas “ausgekotzter” aber vielleicht physikalisch richtiger hinzubekommen. Der Apple kann kein wirkliches Adobe RGB, versucht aber nun, obwohl er es eigentlich nicht kann, die Farben im Adobe Farbraum wiederzugeben, so dass sie nur ein ganz klein wenig weniger gesättigt sind, als bei sRGB Einstellung, aber auch etwas kühler und härter wirken.

        Die von Dir empfohlene Dropbox ermöglicht es mir, aber auch die Bilder so anzuschauen, wie sie im Web erscheinen würden (d. h. in einem definierten sRGB Farbraum, obwohl mit adobe RGB aufgenommen). Das Ergebnis geht sehr viel weiter in die Richtung, die ich eigentlich vorhatte: Weniger gesättigte aber umwerfend neutrale, zarte Farben, ehrlicheres Rot, immer noch der Olympus Touch….

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