Wer auf Videos und Filme steht, will solche natürlich auch selber machen – falls er oder sie die Zeit und auch die Mittel und Möglichkeiten dazu hat. Warnung: die hier folgenden Sachen sind “preiswert” in dem Sinn, daß sie gute Qualität zu einem vernünftigen oder sogar sehr niedrigen Preis für Profis und solche die es werden wollen bieten. Dies sind keine “kauf mich, ich bin billig!” Produkte.
Kirk Tuck zeigt zum Beispiel einige Sachen, die er zusammen mit seinen Canon 5D Mk II (~2000€) und Canon 60D (~1000€) Kameras benutzt – unter anderem ein sehr schönes Mikrofon von RØDE und einen gedämpften 3D Stativkopf von Manfrotto. Außerdem ein 50er Zeiss-Objektiv, die ja bekanntlich zu den besten Objektiven überhaupt zählen, die aber – außer an Sony Kameras – keinen Autofokus haben. Geschätzter Preis des Aufbaus in Kirks erstem Bild seines Blogbeitrags: so um die 3500€ komplett – was für eine professionelle Filmkamera billig ist, aber mit Consumer-Camcorder-Dimensionen halt nicht mehr viel gemein hat. Dafür bekommt man aber professionelle Ergebnisse, wenn man’s kann. Immerhin wurde die letzte Folge von “House” mit solchen Kameras gedreht – und die war klasse.
Was mir mein Bruder Willi gestern gezeigt hat war folgendes:
Dies sind kommende “Aktivboxen” vom Hersteller Günther Nubert aus Schwäbisch-Gmünd, und die haben auf der einen Seite nicht mehr viel gemein mit den normalen PC-Brüllwürfeln, die sie aber perfekt ersetzen könnten, auf der anderen Seite sind sie – verglichen mit professionellen Studio-Nahfeldmonitoren – absolut günstig. Avisierte Kosten pro Paar: unter 600€. Ebenfalls ein Muß, wenn man – wie zum Beispiel bei Videos – auch auf den Ton achten muß.
Es gäbe noch viele Sachen zu zeigen, aber jetzt muß ich erstmal arbeiten. Später oder ein anderes Mal vielleicht mehr.
Danke fürs Lesen.
